Spielen als Therapie


In der Kinderorientierten Familientherapie (KOF) steht das Medium Spiel im Mittelpunkt, es ist eine ursystemische Methode.

Die Kinderorientierte Familientherapie wurde von Martin Soltvedt in den achtziger und neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts in Schweden entwickelt. Erst in den letzten Jahren gewinnt diese Therapieform in Deutschland immer mehr an Bedeutung.

Wir spielen mit den Kindern zunächst alleine und später gemeinsam mit seinen Eltern. Dabei zeigt sich die kindliche Problem- und Lösungssicht unmittelbar. Familiäre Interaktionsmuster können direkt im Spiel verändert werden. Die Spielszenen werden gefilmt und bilden die Grundlage für das therapeutische Nachgespräch

Ablauf der Kinderorientierten Familientherapie:

  1. Vorgespräch mit den Eltern
  2. Erste Spielsequenz zwischen Therapeutin und Kind (ca. 15 min). Im Vergleich zur "klassischen" Spieltherapie ist die Therapeutin deutlich aktiver.
  3. Auswertung dieser Sequenz anhand der Videoaufnahme mit den Eltern. Wenn der Kontakt hinreichend gelungen ist, erfolgt Schritt 4. Ansonsten werden die Schritte 2 und 3 wiederholt.
  4. Erste familiäre Spielsequenz mit der Therapeutin
  5. Auswertung dieser Sequenz anhand der Videoaufnahme mit den Eltern.
  6. Wiederholung der Schritte 4 und 5 bis der Kontakt auf Spielebene gut gelingt und dieses Gelingen in den Alltag übertragen werden kann.

Diese Seite verwendet Cookies. Mit der weiteren Nutzung der Seite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.
Weitere Informationen und Widerspruchsmöglichkeiten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.